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Erweiterung eines Don Bosco Waisenhauses
in
Vellore / Indien
Zielgruppe
Zielgruppe des Projektes sind Waisen oder Halbwaisen der Region Vellore, deren Zahl nach der Tsunamiflut am 26. Dezember 2004 erheblich angestiegen ist. Derzeit werden 250 Jungens in dem Haus beherbergt, von denen 90 Vollwaisen, 60 Halbwaisen sind sowie 50 aus zerrütteten Familien stammen. Diese Kinder und Jugendliche hätten ohne diese Einrichtung keine reale Chance eine schulische und berufliche Ausbildung zu erhalten und sich somit produktiv in die Gesellschaft einzugliedern.
Ziel des Projekts
Ziel des Projektes ist es, dieses Haus, welches seit mehr als 50 Jahren Waisenkindern zur Verfügung steht, zu renovieren und zu Erweitern, um dem ernormen Bedarf an Heimplätze für die Waisen der Flutwelle gerecht zu werden. Viele tausend Kinder und Jugendliche haben in diesem Haus ihr Zuhause gefunden, wobei aber bei dieser enormen Anzahl an Kindern und den klimatischen tropischen Verhältnissen auf die Jahre die Infrastruktur stark beansprucht wird und jetzt stark renovierungs- und Verbesserungswürdig ist. Gerade jetzt, bei dem immensen Ansturm von neuen Waisenkindern muss schnell gehandelt werden und entsprechende Kapazitäten optimiert und erweitert werden. Änderung der Lebensbedingungen für diese Kinder erfolgen durch:
· Maßnahmen der Krisenintervention (Nothilfe, Erstversorgung) · Befähigung der Zielgruppe und Stärkung der Selbsthilfekräfte
Dabei sollen folgende Bereiche abgedeckt werden: · Kostenlose warme Mahlzeiten · Angebot von Waschmöglichkeit und medizinischer Betreuung · dauerhafte Betreuung im Straßenkinderzentrum (Übernachtungsangebot) · individuelle Förderung durch schulische und berufliche Ausbildung · persönliche Beratung mit evtl. Rückführung in die Familie, falls vorhanden · Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis
Die gesamten Sanitäranlagen für die 250 Jungens müssen erneuert werden und um die Kapazität für die Aufnahme weiterer Kinder zu erhöhen, muss ein Trakt für einen weiteren Schlafsaal angebaut werden. Die Baumaßnahmen wurden mit einem lokalen Architekten abgestimmt, der in landestypischer Bauweise die Erweiterung durchführen wird. |